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Arosa Bergbahnen starten mit Rekordzahlen und CHF 67 Mio. Hörnli-Projekt in die nächste Ära

Die Aktionärinnen und Aktionäre der Arosa Bergbahnen AG haben an der Generalversammlung sämtliche Anträge des Verwaltungsrats mit grosser Zustimmung genehmigt. Im Mittelpunkt standen das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte, die Finanzierung des Generationenprojekts Hörnli sowie die bevorstehende Stabsübergabe in der Geschäftsleitung.

Die Versammlung war mit 380 Personen sehr gut besucht und wurde erstmals vom neuen Verwaltungsratspräsidenten Urs Marti geleitet, der im Vorjahr in dieses Amt gewählt worden war. Sein Fazit fiel entsprechend positiv aus: Die Arosa Bergbahnen verfügen heute über eine wirtschaftliche Stärke, die es ermöglicht, sowohl attraktive Ausschüttungen an die Aktionäre vorzunehmen als auch die grösste Investition der Unternehmensgeschichte in Angriff zu nehmen.

 

Historisches Rekordergebnis

Mit einem Betriebsertrag von CHF 38,456 Mio. erzielten die Arosa Bergbahnen im Geschäftsjahr 2025/2026 einen neuen Höchstwert. Noch stärker entwickelte sich die Ertragslage: Das EBITDA erreichte CHF 14,886 Mio., der Jahresgewinn CHF 3,647 Mio. und der Cashflow CHF 13,672 Mio. Sämtliche Kennzahlen markieren neue Bestwerte. Besonders erfreulich verlief die Entwicklung in der Berggastronomie. Mit einem Umsatz von CHF 10,403 Mio. wurde erstmals die Marke von zehn Millionen Franken überschritten. Gleichzeitig konnten die Sommergästezahlen gesteigert werden.

 

«Die Arosa Bergbahnen stehen heute wirtschaftlich stärker da als je zuvor. Unsere Investitionen in Qualität, Infrastruktur und Gästeerlebnis zahlen sich aus und schaffen langfristigen Mehrwert für Gäste, Aktionäre und die Destination», sagte Urs Marti vor den anwesenden Aktionärinnen und Aktionären.

 

Klare Zustimmung zu Dividende und strategischem Kurs

Die statutarischen Geschäfte wurden allesamt problemlos verabschiedet. Die Generalversammlung genehmigte insbesondere die Ausschüttung einer Dividende von 4 Prozent auf dem Nominalwert beziehungsweise CHF 4.00 pro Aktie.

 

Dem Verwaltungsrat war es ein Anliegen, die langfristige Perspektive dieser Ausschüttungspolitik zu unterstreichen. Trotz des bevorstehenden Grossprojekts am Hörnli hält er am Ziel fest, die Aktionärinnen und Aktionäre weiterhin angemessen am Unternehmenserfolg zu beteiligen. “Die Kombination aus hoher Ertragskraft, stabilem Cashflow und einer gesunden Bilanz ermögliche es, Investitionen und Dividendenpolitik miteinander zu vereinbaren”, so Urs Marti weiter.

 

Generationenprojekt Hörnli nimmt Gestalt an

Ausführlich informierte der Verwaltungsrat über die Gebietsentwicklung Hörnli. Mit einem Investitionsvolumen von CHF 67,1 Mio. entsteht in den kommenden Jahren die grösste Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. Vorgesehen sind der Ersatz der bestehenden Gondel- und Sesselbahn durch eine neue 10er-Gondelbahn und eine moderne 8er-Sesselbahn, die Optimierung der Pistenführung, umfangreiche Investitionen in die technische Beschneiung sowie zusätzliche Infrastrukturmassnahmen. 

 

Das Hörnligebiet bildet die zentrale Verbindung zwischen Arosa und Lenzerheide und übernimmt damit eine Schlüsselrolle innerhalb des Schneesportgebiets. Mit dem Projekt werden Erschliessung, Komfort, Schneesicherheit und Angebotsqualität langfristig gesichert und weiterentwickelt.

 

Die Bauarbeiten erfolgen etappenweise bis Ende 2028. Die vollständige Inbetriebnahme der neuen Anlagen ist auf die Wintersaison 2028/2029 geplant. Für den Verwaltungsrat ist das Vorhaben ein klares Bekenntnis zum Standort Arosa und zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit des Schneesportgebiets Arosa Lenzerheide.

 

 

Philipp Holenstein tritt die verdiente Pension an, neuer Geschäftsführer stellt sich dem Aktionariat vor

Ein weiterer wichtiger Punkt der Generalversammlung war die bevorstehende Ablösung in der Geschäftsleitung. Nach 14 erfolgreichen Jahren an der Spitze der Arosa Bergbahnen übergibt Philipp Holenstein die operative Führung per 1. November 2026 an Stefan Reichmuth.

 

Die Zeit als Geschäftsführer der Arosa Bergbahnen AG gestaltete Philipp Holenstein äusserst kompetent, empathisch und zielgerichtet. Die Entwicklung der Unternehmung und die nachhaltig erfolgreichen finanziellen Zahlen sprechen für sich. Es ist Philipp Holenstein, im Verbund mit Verwaltungsrat, dem Ehrenpräsidenten Lolo Schmid, der Geschäftsführung und dem gesamten Team gelungen, eine sehr gut strukturierte und erfolgreiche Unternehmung aufzubauen. Meilensteine gibt es in seiner Amtszeit viele. Am prägendsten aber war und ist seine Persönlichkeit. Anlässlich der Generalversammlung wurde Philipp Holenstein verabschiedet, gewürdigt und seine Arbeit verdankt. Unter seiner Führung haben sich die Arosa Bergbahnen wirtschaftlich, organisatorisch und strategisch ausserordentlich erfolgreich entwickelt.

 

Sein Nachfolger, Stefan Reichmuth, stellte sich mit grosser Freude den Aktionärinnen und Aktionären persönlich vor und skizzierte kurz die Chancen und Herausforderungen der kommenden Jahre. Mit Stefan Reichmuth kommt ein «Ehemaliger» zurück zu den Bergbahnen. Damit wird Kontinuität, Ortsverbundenheit und Fachwissen wiederum anzutreffen sein. Stefan Reichmut wurde herzlich willkommen geheissen.

 

 

Der ausführliche Geschäftsbericht des Jahres 2025/26 ist auf der Website zum Download bereit:
abb-geschaeftsbericht-2025-26.pdf 
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Copyright: Arosa Bergbahnen AG

Bilder: Das Hörnli von morgen entsteht: Arosa Bergbahnen starten 

Bild 1: Generalversammlung der Arosa Bergbahnen vom 26.09.2026

Bild 2: Generalversammlung der Arosa Bergbahnen vom 26.09.2026

Bild 3: Stefan Reichmuth und Philipp Holenstein

Bild 4: Visualisierung Hörnli Berg mit neuer Bergstation 10er-Gondelbahn (seitlich Richtung Urdenbahn)

Download (PDF)

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Arosa Bergbahnen AG

Urs Marti

Präsident des Verwaltungsrates

M +41 79 213 12 80

urs.marti@arosalenzerheide.swiss

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